Mudi

Mudi

Der Mudi

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Herkunft: Ungarn

Größe: Hündinnen:  38 – 44 cm
           Rüden:         41 – 47 cm

Gewicht: 8–13kg

Lebenserwartung: 13 – 14 Jahre

Farben: Falb, Schwarz, Blue-merle, (schwarz gesprenkelt, gestreift, gestromt oder gefleckt auf einem dunkleren oder helleren bläulichgrauen Grund)

Aschfarben, Braun, Weiß

FCI: Gruppe 1 – Hüte und Treibhunde 

Charakter und Einsatzbereiche

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Der Mudi ist ein beliebter Hütehund bei den Schäfern und Bauern in Ungarn. Oft wird er auch aufgrund seiner robusten Art und tapferen Wesens als Hofhund eingesetzt. In Deutschland trifft man den Mudi meist als Familienhund oder Sporthund an. Dabei ist er jedoch vielfältig einsetzbar, wie auch als Rettungshund oder Rauschgiftspürhund. Da der Mudi sehr intelligent ist, fordert er neben der körperlichen Auslastung, auch die geistige Auslastung. Daher ist es unabdinglich dem Mudi eine Aufgabe zu geben, so dass er gefordert wird. 

Häufige Fragen

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Ist der Mudi ein Familienhund?
Das kommt ganz auf das Zuchtziel des Züchters an. Manche Züchter möchten sehr sportliche Mudis, die dann auch gefordert werden wollen. Solch ein Mudi ist dann weniger für eine Familie geeignet. Das andere Zuchtziel ist, dass der Mudi eher für die Familie und für das Hüten gezüchtet wurde. Dieser ist dann vom Temperament eher ruhiger und ausgeglichener, was angenehmer für eine Familie ist. Besonders für kleine Kinder ist ein Mudi super, da er immer sehr vorsichtig beim Spielen ist. Und wenn es ihm dann doch mal zu viel wird, geht er einfach. Hinzu kommt, das ein Mudi sich niemals vom Besitzer entfernt, egal wo man mit ihm ist. Also kann man sich ganz und gar auf die Kinder konzentrieren.

Hat der Mudi einen starken Jagdtrieb?
Ja, der Mudi besitzt einen Jagdtrieb, jedoch nicht mehr als jeder andere Hund auch.

Ist der Mudi schwer zu erziehen?
Schwierig ist es nicht, aber man darf sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Mudi ist sehr sensibel in der Aufnahme von Informationen. Er merkt selbst am Verhalten des Besitzers ob er etwas falsch gemacht hat, aber auch wenn der Besitzer sich unwohl fühlt. Daher darf man sich bei der Erziehung nicht aus der Ruhe bringen lassen. Dann klappt das auch.

Was ist bei einem Mudi zu beachten?
Da der Mudi sehr menschenbezogen, bleibt er ungern allein. Man kann ihm zwar beibringen stundenweise Zuhause zu warten, aber ihn in einer Tierpension für den Urlaub abzugeben, ist nichts für ihn. Lieber ist er bei seinen Besitzern oder bei Menschen, die er kennt.

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